Kursbeschreibung
Komplexe Softwareprojekte verändern sich, während Anforderungen konkret werden und erste Ergebnisse Rückmeldungen auslösen. Planorientierte Abläufe geraten dann unter Druck, weil wichtige Erkenntnisse spät in die Steuerung einfließen. Agile Methoden schaffen kurze Entscheidungs- und Lernzyklen.
Im Training vergleichst du iterative, inkrementelle und klassische Vorgehensmodelle. An einem durchgängigen Projektfall verbindest du Scrum-Rollen, Ereignisse und Artefakte mit Planung, Review und Verbesserung. XP ergänzt den Prozess. Technische Praktiken zeigen, wie lieferfähige Increments entstehen. Lean, Work in Progress Limits und Scrum of Scrums erweitern den Blick auf Fluss und Skalierung.
Du wählst anschließend eine Arbeitsweise, die zur Komplexität des Vorhabens, zum Teamzuschnitt und zur gewünschten Lieferfrequenz passt. Die kleine Gruppe mit zwei bis acht Personen lässt Raum für deinen Projektfall. Für die Einführung folgt optional das Training Agile Prozesse einführen. Frag einen passenden Termin für dein Projektteam an.
Die wichtigsten Themen im Überblick
- Agile Vorgehensmodelle passend wählen
- Scrum-Rollen und Artefakte anwenden
- XP-Praktiken mit Scrum verbinden
- Mehrere Scrum-Teams koordinieren
- Engpässe mit WIP Limits sichtbar machen
- Lean-Prinzipien in Projekte übertragen
Zielgruppe
- Projektleitung in komplexen Softwarevorhaben
- Product Owner und Scrum Master am Einstieg
- Fachkräfte der Softwareentwicklung mit Verantwortung für Teamprozesse
- Führungskräfte bei der Einführung agiler Arbeitsweisen
Voraussetzung für die Schulung
- Grundkenntnisse in Projektarbeit oder Softwareentwicklung
- Einstieg ohne Scrum-Erfahrung möglich
Kursinhalte
Grundlagen agiler Prozesse
- Komplexität in Softwareprojekten
- Grenzen planorientierter Prozesse
- Agiles Manifest im Projektkontext
- Iterative und inkrementelle Vorgehensmodelle
- Organisations-Mustersprachen für Best Practices
Scrum als agiles Rahmenwerk
- Rugby-Metapher für gemeinsame Ergebnisverantwortung
- Scrum-Rollen und Verantwortlichkeiten
- Scrum-Ereignisse und Feedbackzyklen
- Scrum-Artefakte als Arbeitsmittel
- Scrum-Werte in der Zusammenarbeit
Scrum im Projektkontext
- Product Backlog und Sprint Backlog
- Increment als lieferfähiges Ergebnis
- Planung und Umsetzung im Sprint
- Einsatzkriterien für Scrum
- Grenzen und häufige Fehlinterpretationen
xP@Scrum und technische Praktiken
- eXtreme Programming als Ergänzung
- Testen und kontinuierliches Feedback
- Technische Qualität stabiler Iterationen
- Objektorientierte Softwareentwicklung mit XP
Large Scale Scrum
- Scrum außerhalb des Sweet Spot
- Scrum of Scrums zwischen Teams
- Abhängigkeiten und Schnittstellen
- Übergreifende Priorisierung
- Team-Scrum und Large Scale Scrum
Lean und kontinuierliche Verbesserung
- Gemeinsamkeiten von Lean und Agile
- Kaizen und Toyota Way
- Verschwendung im Projektfluss
- Work in Progress Limits
- Engpässe und begrenzte Parallelität





















